Sonntag, 10. Juni 2018

In „Fünf Minuten“ in die Schlaflosigkeit

Folklore modern und traditionell beim Klangrauschkonzert im Museumsdorf Hösseringen

Auf eine Weise wie bei diesem Klangrauschkonzert im Museumsdorf Hösseringen hatten wohl noch nicht viele Zuhörer eine Harfe erklingen gehört. Genauer gesagt, zwei Böhmische Hakenharfen, gespielt von Merit Zloch und Daniela Heiderich, die gemeinsam als Duo ZIRLA ihr Publikum im vollbesetzten Haupthaus des Brümmerhofes mit fast entrückten, gleichzeitig romantischen wie expressiven Tönen verzauberten. Mittels eines „barocken Effektgerätes“ verwandelten sie die sonst so lieblich klingenden Harfen in wilde, surreale Klangkörper. Ein neu arrangiertes Stück aus einer Tanzmusik des frühen 18. Jahrhunderts und ein modernes Stück hatten die beiden Musikerinnen mitgebracht – und genau dies ist ja immer wieder das Besondere des Klangrauschkonzertes: Ungewohnte Töne und Experimente, verwoben mit vertrauten Weisen und volkstümlichen Stücken aus ganz Europa. 



Besonderer Höhepunkt diesmal war der junge, avantgardistische Musiker und Komponist Lauge Dideriksen aus Dänemark, der mit Violine und kratzendem Bogen Konventionen durchbrach und ungeahnte Hördimensionen auf ihre Ursprünge zurückführte.
Den Auftakt aber machte die Quadrillenband mit ihrer „informellen Hymne“, wie Moderator Matthias Branschke es formulierte. Gemeint ist damit das Stück „Fünf Minuten“ aus dem Repertoire der „Schwarzen Raben“, einer Musikkapelle, die bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts rund um Suderburg aufspielte. Aufbewahrt wurden die Noten von Schuhmacher Oberin, der in Suderburg seine Werkstatt hatte. „Das ist ländliche Kultur aus dieser Gegend“, so Branschke – und auf diese Weise erweitert das Klangrauschtreffen, das in diesem Jahr zum 13. Mal stattfand, immer wieder das Ausstellungsprogramm des Museumsdorfes. Denn auch Musik ist Kulturgut, wie Museumsleiter Dr. Ulrich Brohm betonte. „Zur ländlichen Kulturgeschichte der Lüneburger Heide gehört auch die Musik. Wir freuen uns, dass wir diesen Aspekt im Rahmen des Klangrauschtreffens in so schöner Weise einmal im Jahr besonders betonen können“.

Auf die Lüneburger Heide oder auch Deutschland beschränkten sich die Melodien des Konzertabends allerdings wie immer nicht, denn zum Klangrauschtreffen kommen Musiker aus ganz Europa. Hermann Haertel und Simon Wäscher - gemeinsam das Duo Haertel Wascher - spielten österreichische Melodien aus alten Handschriften und der Brite Paul James ließ mit dem Dudelsack seine „geliebte Schlaflosigkeit“ auf die Zuhörer übergreifen. Wobei beim Klangspektrum des Abends ohnehin niemand Gefahr lief, von Schläfrigkeit übermannt zu werden. Schon gar nicht, als Matthias Branschke und Callum Armstrong mit ihren Dudelsäcken im Duett zu musikalischen Abenteuern aufbrachen.
Neu im Programm waren diesmal Trinklieder. Dozent Christoph Lambers konnte die Zuhörer im vollbesetzten Brümmerhof mit seiner ganz besonderen Version von Verdis Gefangenenchor begeistern: „Wir wollen so gerne einen heben, aber keiner ist da, der uns einen gibt..“, erklang es vielstimmig in der großen Diele. Aber auch daran war selbstverständlich kein Mangel an diesem Abend und so wurden nach dem Konzert gut gelaunt Stühle geschoben und die Tanzbühne für das anschließende Tanzvergnügen frei gemacht. Ein Vogelpärchen, das unbemerkt sein Nest irgendwo im Gebälk des Niedersachsenhauses gebaut hat, flatterte ob der ungewohnten nächtlichen Töne zwar hin und wieder über die Köpfe der Tanzenden, ließ sich aber ansonsten nicht weiter bei der Familienplanung stören.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Fidel, Dudelsack und Drehleier klingen

Konzert im Museumsdorf Hösseringen

Am Sonnabend, dem 9. Juni, spielen Musiker aus ganz Europa ab 19 Uhr in einem bunten Konzertprogramm mit Fidel, Dudelsack, Harfe, Drehleier und vielen anderen Instrumenten alte und neue Volkslieder im Museumsdorf Hösseringen. Nach dem Konzert werden Stühle geschoben und die Tanzfläche frei gemacht, denn anschließend ist zum gemeinsamen Tanzvergnügen nach alten und neuen Weisen eingeladen. Konzertkarten können an der
Abendkasse erworben werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Das Konzert findet im Rahmen des KlangRauschTreffens statt, das am 9. und 10. Juni im Museumsdorf stattfindet. Zwei Tage lang musizieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens überall auf dem Museumsgelände und in verschiedenen Häusern. Besucher können gerne dazukommen und zuhören. Auf traditionelle Art und Weise werden dabei Lieder und Tänze durch Vorspielen weitergegeben. Zahlreiche Workshops geben zudem Einblicke in die Geschichte des Volksliedes und laden abends zum Mittanzen ein.
Interessierte können sich für das Treffen unter www.klangrauschtreffen.de anmelden. Das Klangrausch-Wochenende endet am Sonntag, dem 10. Juni, um 15 Uhr mit einem öffentlichen Abschlusskonzert.


Und hier noch ein ganz besonderes Bonbon: Jedes Jahr wird beim Klangrauschkonzert das Lied "5 Minuten" gespielt. Es stammt aus dem Repertoire der "Schwarzen Raben" aus der Sammlung des ehemaligen Schuhmachers Oberin in Suderburg. Hier schon mal eine kleine Einstimmung.

Die Anfahrt aus Richtung Gifhorn und Celle über die B191 über den Suderburger Kreisel nach Hösseringen ist frei.

Dienstag, 5. Juni 2018

„Wo der Wolf Fährten hinterlässt“

Eine Runde von Fachleuten tagte im Museumsdorf.

Workshop im Museumsdorf / Dissertationen im Entstehen

Ein Workshop zum Thema „Wölfe in Niedersachsen“ fand kürzlich im Museumsdorf Hösseringen statt. Hintergrund des von der Universität Würzburg, Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde, in Zusammenarbeit mit dem Museumsdorf veranstalteten Workshops ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt, das die Rückkehr der Wölfe aus kulturwissenschaftlicher Perspektive
erforscht.

Irina Arnold, Prof. Dr. Michaela Fenske,
Marlis Heyer und Dr. Ulrich Brohm
Es wurde von Frau Prof. Dr. Michaela Fenske, die an der Uni Würzburg lehrt, ins Leben gerufen und wird von den Doktorandinnen Irina Arnold und Marlis Heyer im Rahmen ihrer Dissertationen bearbeitet. Die Wissenschaftlerinnen luden 17 Expertinnen und Experten von unterschiedlichen Interessen- und Berufsverbänden, so der Landwirtschaftskammer, dem Landesschafzuchtverband, der Interessengemeinschaft Weidetierhalter, des BUND, des Bauernverbandes und der Jägerschaft, sowie Wolfsberater ins Museumsdorf ein, damit diese hier von ihren Erfahrungen berichten und Positionen austauschen. „Das Museumsdorf ist ein guter Ort für ein solches Projekt“, so Prof. Dr. Fenske. „Hier wird hochwertige wissenschaftliche Arbeit geleistet und ich bin dankbar für die Impulse, die uns mit großer Sachlichkeit und Freundlichkeit mitgegeben wurden.“

Irina Arnold M.A.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt mit dem Titel „Die Rückkehr der Wölfe. Kulturanthropologische Studien zum Prozess des Wolfsmanagements in der Bundesrepublik Deutschland“ ist international vernetzt und wird im wissenschaftlichen Austausch mit der Universität Zürich und der Universität Turku in Finnland erarbeitet. Es kooperiert zudem mit dem Sorbischen Institut in Bautzen. Irina Arnold hat ihren Schwerpunkt auf das Wolfsmanagement in Niedersachsen gelegt. Ihr geht es um Zusammenhänge im Zusammenleben mit Wölfen, etwa in den Bereichen Agrarökonomie oder Tourismus, mit der Perspektive auf den Alltag und die konkrete Lebenswelt. „Im Fokus stehen Mensch- und Tier-Interaktionen. Ich erforsche die Erfahrungen und das Wissen über Wölfe, insbesondere im ländlichen Raum. Dabei geht es auch um Emotionen, denn diese bestimmen in hohem Maße unseren Alltag“, fasst sie zusammen. Zum Verständnis des Wolfsmanagements hat sie sich vorgenommen, mit vielen Akteurinnen und Akteuren in den Dialog zu kommen und aus deren Eindrücken ein differenziertes Bild zu zeichnen.
Der Forschungsschwerpunkt von Marlis Heyer liegt in der Lausitz. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Narrativen zum Wolf, Bildern und Kontexten, die sich etwa in Geschichten, aber auch in Gesetzestexten und Verordnungen sowie in Presseberichten widerspiegeln. „Ich spüre nach, wo der Wolf Fährten hinterlässt“, erläutert sie und betont, dass die Umstände in einer Region nicht ohne weiteres auf eine andere zu übertragen seien.
Anspruch beider Doktorandinnen ist es nicht, ein Strategiepapier zu entwickeln, sondern ein differenziertes Bild nachzuzeichnen, aus dem Leserinnen und Leser selbst Schlüsse ziehen können. Aus ihren Arbeiten soll zudem eine Wanderausstellung erwachsen, die auch in Hösseringen gezeigt werden wird.
Für das Museumsdorf war dieser Workshop auch Ausdruck der Lebendigkeit der Bildungsstätte Museum, das sich in gesellschaftliche Debatten einbringt. „Hösseringen ist kein Ort, an dem lediglich tote Dinge gezeigt werden. Sie haben das Museumsdorf zu einem Ort gesellschaftlichen Miteinanders gemacht. Das hätte ich gern häufiger hier“, sagte Museumsleiter Dr. Ulrich Brohm.

Montag, 4. Juni 2018

Studierende entkusseln Heidefläche

Theorie und Praxis im Museumsdorf

Besuch von 24 Studierenden des Studiengangs Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover hatte das Museumsdorf Hösseringen kürzlich. Im Rahmen einer Exkursion, begleitet und betreut durch Dr.- Ing. Roswitha Kirsch-Stracke, die am Institut für Umweltplanung der LUH tätig ist und sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit historischen Kulturlandschaften und dörflichen Freiräumen beschäftigt, erkundeten die Studierenden zunächst das Museum, um anschließend auch
selbst Hand anzulegen.
Nach Ankunft der Gruppe hielt Dr. Rüdiger-Lutz Klein, ehemaliger Biologie - und Geographielehrer des Lessing Gymnasiums Uelzen sowie langjähriges Planungsgruppenmitglied des Museums, einen Vortrag über die Geschichte und Entwicklung des Museums sowie dessen Organisation und Arbeit.
Anknüpfend an diesen Einstieg erhielten die Studierenden im Freigelände im Rahmen einer Führung zu verschiedenen Gebäuden des Museums einen Eindruck vom Leben, Wohnen und Arbeiten in der Lüneburger Heide im Zeitraum von 1550 bis 1950. Vorgestellt wurden die Gebäude von Verena Görke, die ebenfalls Landschaftsarchitektur und Umweltplanung an der LUH studiert und im Museumsdorf als Honorarkraft für Führungen tätig ist.
Nach einer Mittagspause stand die praktische Arbeit auf dem Programm. Mit Spaten und Arbeitshandschuhen ausgerüstet, machte sich die Gruppe auf den Weg zur Heidefläche des Museums. Bevor die Spaten zum Einsatz gebracht wurden, gab es für die Studierenden noch einen Abstecher zum Brümmerhof mit einem Vortrag über dessen vierhundertjährige Geschichte sowie einen Exkurs von Herrn Klein zu historischen Nutzgärten der Lüneburger Heide. Anschließend wurde die Entstehung der Kulturlandschaft Heide thematisiert.
Damit schloss der theoretische Teil ab und es ging zur Praxis über: dem Entkusseln - also dem Entfernen von aufwachsenden jungen Gehölzen wie Kiefern oder Birken – von einem Teil der Heidefläche. Zu Beginn hat Frau Kirsch-Stracke die Studierenden noch kurz in die Tätigkeit eingewiesen, woraufhin sich die Gruppe anschließend mit Schwung an die Arbeit machte. Das Ergebnis ist ein ansehnlicher Haufen entfernter Pflanzen und eine frisch gepflegte Heidefläche.
Während des Aufenthaltes im Museum konnten immer wieder Zusammenhänge zwischen den Inhalten des Studiengangs und dem im Museum Gesehenen hergestellt werden.
Ausgeklungen ist der Exkursionstag mit Bestimmungsübungen der in der Heide typisch vorkommenden Pflanzen sowie einem Abschlussgespräch, in dem die Studierenden sich über ihre Erfahrungen beim Entkusseln und zu etwaig aufgetretenen Fragen zum Museumsdorf austauschen konnten.

Text und Fotos: Verena Görke

Freitag, 1. Juni 2018

Das Museumsdorf kommt ins Fernsehen



Rund um die Grillkohle geht es am Mittwoch, 6. Juni von 18:15 bis 18:45 Uhr und am Freitag, 8. Juni von 11:30 bis 12 Uhr in einem Fernsehbericht des NDR. Auch bei uns im Museumsdorf war im vorigen Jahr ein Drehteam zu Gast, um die Herstellung von Kohle im Meiler zu dokumentieren. Hier geht es zur Ankündigung.

Montag, 28. Mai 2018

Laufenten, Norweger und kleine Widder

300 Tiere beim „Tag der Tiere“ im Museumsdorf 


Ein Kikeriki folgt auf das nächste, offenbar meint der hellbraune Hahn, der mit seinen Puschelfüßen und der hellen Brust ganz nach einem Brahma aussieht, im Gatter des Geflügelzuchtvereins Uelzen und Umgebung den Ton angeben zu müssen. Bevor er würdevoll den Kopf senkt, um im Rasen des Dorfplatzes im Museumsdorf Hösseringen nach Würmern
Ausschau zu halten, lässt er noch ein lautes Krähen hören. Kein Wunder, muss er sich doch an diesem Tag gegen das Geschnatter und Gegacker von rund 300 gefiederten Artgenossen und Verwandten durchsetzen. Lockengänse, Kröllwitzer Puten, Höckergänse, Landenten, Italiener, Tauben und viele weitere Tiere haben die Mitglieder des Uelzener und Bad Bevenser Geflügelzuchtvereins zum „Tag der Tiere“ nach Hösseringen mitgebracht. Besonderes Interesse findet die Laufente mit ihren gelbgrauen Küken. Die quirlige Rasselbande gefällt auch Ann-Christin und Sascha Remer, die aus Nienwohlde nach Hösseringen gekommen sind, um nach „Verstärkung für ihre kleine Flugente“ Ausschau zu halten. Auch Sohn Mattheo und seinen Geschwistern Annemieken und Anna-Maria haben es die Laufenten angetan und so fällt die Entscheidung für ein kleines puscheliges Pärchen. „Die lassen wir dann im Gartenteich schwimmen und wir sammeln Würmer für sie“, meint Matheo, der im Museumsdorf schon einiges erlebt hat. „Ich war beim Hufeisenwerfen und Pferdelaufen“, erzählt er. Nun soll noch ein Schäfchen gebastelt werden. Beim Steckenpferd-Laufen hat Bufdi Jannis Pommerien Dienst und erklärt den kleinen Gästen, was es mit der „Post an den Zaren“ auf sich hat.

Nebenan ist Nora Hauptmann, die ebenfalls ihren Freiwilligendienst ableistet, mit jeder Menge Informationsmaterial zum Thema Pferde tätig, unterstützt von ihrer Mutter Andrea. „Hunde und Pferde sind die besten Erzieher für Kinder. Sie haben mir viel Reden erspart“, sagt sie und Vierbeiner Otis wedelt mit dem Schwanz dazu.
Auch Joost Sopniewski hat an diesem Sonntag Dienst. Der Neunjährige aus Hansen hat seine Kaninchen mitgebracht. Der kleine graue Widder ist so zahm, dass er ihn auf dem Arm halten kann. „Das ist unser Hobby“, erklärt er. Dazu gekommen sind die Sopniewskis ausgerechnet durch einen Besuch beim Tag der Tiere im Museumsdorf. „Da sind wir mit Leuten vom ‚Rassekaninchen Zuchtverein‘ in Kontakt gekommen“, erzählt Mama Imke. Und so kam es, dass Joost zu seinem 6. Geburtstag sein erstes Kaninchen bekam. „Inzwischen sind es 38“, lacht Imke Sopniewski, die inzwischen selbst Mitglied im Traditionsverein ist. 

Hans-Jürgen Drögemüller vom Geflügelzuchtverein hantiert währenddessen mit dem Wasserkanister und stellt große Pappen als Sonnenschutz auf. Denn nicht nur die Besucher freuen sich an diesem hochsommerlichen Tag über ein schattiges Plätzchen unter den großen Bäumen. Ein solches haben auch die beiden Norwegerpferde von Familie Kassebaum gefunden. Allerdings ist es ihr Arbeitsplatz, denn sie setzen den historischen Göpel in Gang. Stute Fricka musste kurzfristig einspringen und für ihr Fohlen Mats ist es eine Premiere. Er ist erst einige Wochen alt und macht hin und wieder halt, um ein wenig Milch zu tanken. 

Jonte aus Altenmedingen hat währenddessen seine Auswahl getroffen. Er hat sich bei Karl Krickhahn drei Hühner und einen Hahn ausgesucht. „Die Nachfrage ist groß“, so der Züchter, der an diesem Tag schon vielen Besuchern Auskunft zu den Tieren gegeben hat und dessen Hühnervoliere ist bereits leergekauft ist. „Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei“, verspricht er.

Freitag, 25. Mai 2018

Tierisch etwas los

Am Sonntag, dem 27. Mai von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr, findet im Museumsdorf der „Tag der Tiere“ statt. Geflügel- und Kaninchenzüchter aus der Region präsentieren auf dem historischen Dorfplatz die Vielfalt alter Nutzgeflügel- und Hauskaninchenrassen. Zu sehen sind Puten, Gänse, Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben, verschiedene Kaninchenrassen sowie eine Stute mit ihrem Fohlen. Die Züchter sind ganztägig vor Ort und beantworten gerne Fragen von interessierten Besuchern. Zu sehen ist 
außerdem die kleinste Schafrasse Europas, das Quessant- oder bretonische Zwergschaf.
Auch der historische Göpel von 1897 wird wie in alter Zeit von Pferden in Betrieb gesetzt. Für Kinder gibt es Bastelaktionen sowie Kinderspiele zum Thema Pferd. Das beliebte Ponyreiten findet in der Zeit von 14 bis 16 Uhr statt.
In der historischen Schmiede ist Museumsschmied Frank Platten im Dienst und erklärt den Besuchern das alte Handwerk. Wer möchte, kann seine Fertigkeiten selbst
ausprobieren und einen Nagel oder einen Haken schmieden.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Anfahrt aus Richtung Gifhorn und Celle über die B191 über den Suderburger Kreisel nach Hösseringen ist frei.