Donnerstag, 3. September 2015

Gruseln im Brümmerhof

Foto: Armin Smailovic
Wegen Erkrankung von Marie Löcker kann die im Rahmen von Thalia Kulturlandschaften geplante Lesung von „Mata Hari“ im Brümmerhof leider nicht stattfinden. Stattdessen hat sich der Thalia Schauspieler Matthias Leja trotz intensiver Probenarbeiten bereit erklärt, aus Bram Stokers „Dracula“ zu lesen. Der Klassiker über Wölfe, Knoblauchkränze und Holzpflöcke – und über Schauer, Liebe und Abenteuer – passt perfekt in die Atmosphäre des Museumsdorfs Hösseringen!

Der Thalia-Schauspieler Matthias Leja ist als Lüneburger fest in der Region verankert. Am Hamburger Thalia Theater ist der Schauspieler in zahlreichen Rollen zu sehen. Freuen Sie sich auf den wohl berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte.

Matthias Leja, geboren 1962 in Lüneburg, studiert Philosophie und Theaterwissenschaft in München, bevor er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg zum Schauspiel wechselt. In dieser Zeit spielt er bereits am Schauspiel Frankfurt. Fast zwanzig Jahre lang arbeitet er an den Theatern an Rhein und Ruhr, vor allem in Köln, Düsseldorf und Bochum. Vor allem mit dem Regisseur Dimiter Gotscheff entstehen hier zahlreiche Aufführungen, aber auch mit Karin Henkel, Leander Haußmann, Karin Beier, Jürgen Gosch, Volker Lösch und Andreas Kriegenburg. Seit 2003 ist er wieder fest am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert. Zuletzt ist er hier in Löschs „Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt, in Michael Talkes „Buddenbrooks“ und in Wolfgang Engels „Josef und seine Brüder“ nach dem Roman von Thomas Mann zu sehen. 2007 wird ihm der Düsseldorfer Publikumspreis „Gustaf“ als bester Schauspieler verliehen. Außerdem spielt Matthias Leja in zahlreichen Fernsehproduktionen, unter anderem als Hubschrauberpilot Alexander Karuhn in „Die Rettungsflieger“.

Matthias Leja ist ab der Spielzeit 2009/2010 festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters. Er ist u.a. in Dimiter Gotscheffs Inszenierung von Peter Handkes „Immer noch Sturm“, das 2012 zum Stück des Jahres gewählt wurde, zu sehen und arbeitet auch mit Leander Haußmann in „Die Möwe" erneut zusammen.

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