Mittwoch, 20. August 2014

Lernen und Experimentieren

Mit unseren neuen Laborarbeitsplätzen können wir uns noch mehr als außerschulischer Lernort profilieren. Ziel ist es, das Museum als ein Ort des Entdeckens, des Forschens und des Erinnerns - für junge ebenso wie für ältere Menschen anzubieten, für dieses Ziel steht auch das museumspädagogische Konzept, welches für uns von Dr. Rüdiger Lutz Klein erarbeitet wurde. Angebote zum Mitmachen für alle Schulformen vermitteln unterschiedliche Aspekte des ländlichen Lebens und Arbeitens. Hierbei werden Führungen
und Vorträge mit Experimenten und Praktika sowie die Arbeit mit Modellen zur Simulation historischer Alltagssituationen gekoppelt. Speziell für den schulischen Bereich wurde eine Fülle von Inhalten erarbeitet, die in den Unterricht der Fächer Geschichte, Sozialkunde, Geografie und Biologie eingebunden werden können. Sie haben entweder fachliche Schwerpunkte oder sind fächerübergreifend gestaltet. Laborarbeitsplätze mit Mikroskopen stehen für Experimente zur Verfügung. Sie ermöglichen die inhaltliche
Erweiterung des museumspädagogischen Programmes im naturkundlichen Bereich.
Mit verschiedenen Teilkonzepten werden unterschiedliche Altersklassen angesprochen, so Kindergärten und Grundschulen, Heranwachsende, Erwachsene und ältere Besucher. Für sie stehen eigens erarbeitete Experimente wie beispielsweise das Herstellen einer Chlorophylllösung aus Pflanzen oder der Vergleich von Licht- und Schattenblättern zur Verfügung. Arbeitsblätter nehmen Themen wie das Wirken von Albrecht Daniel Thaer, die Ökologie der Heide und die Landwirtschaft vor 1000 Jahren ebenso wie die Lebenswelt der grauen gehörten Heidschnucke in den Fokus.

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