Freitag, 1. August 2014

Ernteeinsatz und Platzregen

Malerisch stehen sie derzeit unter dem großen Zelt auf der Freifläche vor dem Museumsdorf: Gelbe, duftende Garben aus reifem Roggen. Sie müssen hier noch einige Tage trocknen, denn unsere fleißigen Erntehelfer Philipp Ramünke und Adele Brazionyte wurden beim Einbringen des Getreides von einem Platzregen überrascht.
Bis zum Erntedankfest am 5. Oktober wird aber alles trocken sein und dann kann die Dreschmaschine wieder kräftig gefüttert werden.
Mit der Ernte ging es auch nicht so malerisch voran, wie es die Bilder suggerieren. Insbesondere Adele, die bei uns ihren Bundesfreiwilligendienst ableistet, musste feststellen, wie anstrengend die Landarbeit ist. 
Den Roggen dürfen wir auf einem Schlag bei Böddenstedt anbauen, Dank gebührt dafür Bauer Schwutke aus Holdenstedt, dem die Fläche gehört. Geerntet wurde mit dem Mähbinder, eine Erntemaschine, die um 1870 in Amerika entwickelt wurde und noch bis in die 60er Jahre auch bei uns im Einsatz war. Wie der Name schon sagt, mäht dieser das Getreide und bündelt es, das Dreschen wurde dann später erledigt.
Insgesamt 500 Bunde haben wir geerntet, nur gut, dass wir mit Henrik Ramünke einen fleißigen Helfer dabei hatten, der beim Beladen des Leiterwagens alles gab.

Also, nicht vergessen: Am 5. Oktober kann beim Dreschen zugesehen werden. Dann ist auch wieder unsere große Dampfmaschine im Einsatz.

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