Freitag, 7. März 2014

Vivian und Heidi lernen sich kennen


Gestern haben sich Vivian und Heidi kennengelernt. Vivian Tomczyk ist das kleine Mädchen aus Oldenstadt, das im Rahmen der Namensgebung für das erstgeborene Heidschnuckenlämmchen im Museumsdorf den Hauptpreis gewonnen hat. Den hat sie mit ihrer Mutti Nina und der Oma Lisa Focht nun im Museumsdorf abgeholt.

Groß war die Freude über die Tasche mit Geschenken und die wollig-weiche Heidschucken-Handpuppe, die nun natürlich auch Heidi heißt, so wie das kleine Schnuckenkind.
Das Lämmchen muss allerdings noch warten, bis es ebenfalls ein weißes Fell bekommt. Wie alle jungen Heidschnucken ist es schwarz, aber es ist in den vergangenen Wochen ordentlich gewachsen und hat auch schon kleine Hörner bekommen.
Ihren Wunsch, die kleine Heidi in die Arme zu nehmen, durfte sich Vivian zwar nicht erfüllen, denn das wäre für das scheue Tier zu viel Aufregung gewesen.
Aber sie durfte die Tiere ausnahmsweise einmal füttern. Dabei hat sie gelernt, dass Heidschnucken gerne Heu fressen, mit großen Möhren jedoch nicht so gut zurecht kommen, weil sie sie nicht gut kauen können. Und dass die Tiere im Museumsdorf von den Besuchern nicht gefüttert werden sollen, weil sie sonst krank werden. Nun freut sich Vivian darauf, ihren Freundinnen im Kindergarten alles über ihren Besuch bei Heidi zu erzählen. 

Insgesamt sind bei uns im Museumsdorf für das Lämmchen 86 Namensvorschläge eingegangen - und davon lauteten 12 auf Heidi. Drei Einsender fanden Schnucki passend, ebenso viele Finchen, Hössi oder Frieda. Jeweils zwei Teilnehmer votierten für Adelheid, Astrid, Blacky, Flöckchen oder Lottchen. Darüber hinaus hatten wir eine ganze Reihe weitere Vorschläge, die von Calluna über Mathilde, Pumpi und Chanell bis hin zu Lucia und Wintersonne reichten. Wir haben uns ganz einfach dem Mehrheitsvotum angeschlossen. Und wir freuen uns natürlich, dass Heidi so gut gedeiht und dass wir eine so gute Resonanz hatten.

Die wird hoffentlich zum Saisonbeginn am kommenden Wochenende genau so gut sein. Am Sonntag, dem 16. März sind wieder viele Aktionen geplant: die Weberin Uschi Schwierske wird zeigen, wie früher gesponnen und gewebt wurde, der Schmied ist da und im Sägegatter werden fleißig Bretter gesägt.

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